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Die Surgen: Von Schatten und Sklaverei

BeitragVerfasst: Mo 22. Nov 2010, 16:43
von oberadmin
In den finsteren Tagen des großen Krieges welchen Demetaahr gegen die Welt führte nahm er seine Feinde zu Tausenden gefangen. Er ließ sie Sklavenarbeiten verrichten, ob sie Bauern oder Könige waren, es schien im gleich zu sein.
Irgendwann aber hatte Demetaahr so viele Sklaven, dass er zu wenige Leute hatte um sie alle unter Kontrolle zu halten und gleichzeitig Krieg zu führen.
Also Sprach er ein mächtigen Fluch über die Sklaven. Es heißt, dass dieses Ritual ihn beinah tötete. Aber als es vollbracht war, zwang es den Sklaven Loyalität ab. Durch den Fluch des Gehorsams wurden sie nach und nach Wahnsinnig, als sie ohne es zu wollen gegen ihre eigenen Leute in die Schlacht geschickt wurden.
Einige waren gezwungen ihre eigenen Heimatstädte zu verwüsten, ihre ehemaligen Bekannten, Freunde und Familien zu ermorgen und Schlimmeres.
Nach wenigen Monaten waren alle Sklaven zu wilden Bestien im Geist geworden und langsam aber sicher folgte ihnen ihr Körper in Form von Mutationen nach.
Doch die Mutationen, die Degeneriertheit und der Wahnsinn schwächten sie. Sie verlorene immer mehr den Nutzen für Demetaahr. Als sie dann irgendwann nicht einmal mehr als Kanonenfutter taugten, schickte er sie fort.

Die wilde Meute, verlassen und verstoßen, floh in den Süden bis tief ins Schattengebirge. Dort verweilten sie.
In dieser Zeit vermischten sie sich mit wilden, menschlichen Bergbewohnern und seltsamerweise schienen die Nachkommen dieser unheiligen Verbindungen Stärker als ihre Eltern zu sein. Die Degeneration verschwand schon in der ersten Generation.
Allem Anschein nach, nahmen sie sich die Bestandteile beider Eltern die sie brauchten.

Eine neue Rasse war geboren. ... Die Surgen. Von den Menschen auch "Schattenwandler" genannt.
Stärker, schneller und zäher als ein Mensch. Aber noch immer bösartig, wild und durch den Fluch ans Gehorsam gebunden.

Viele meinten das es von vornherein Demetaahrs Plan war die Sklaven so zu einer mächtigen Waffe zu machen.

Zu seinem Pech konnte Demetaahr seine geschaffene neue Waffe nicht mehr zum Einsatzbringen, denn sein Krieg war verloren und er selbst von den Sarkadi - Brüdern erschlagen.

So lebten die Surgen lange zeit im Schattengebirge und wurden zum Mythos. Die Menschen mieden die Gebirge und jene Unglücklichen, die sich dennoch hinein wagten und bis zur Nacht verweilten, waren meist nie wieder gesehen.
Die Wenigen die es dennoch überlebten hatten den Verstand verloren und stammelten nur noch vor sich hin. Ganz gleich ob einfacher Jägersmann welcher im Gebirge auf Jagt war oder Edler Ritter mit blanker Rüstung und mächtigem Ross.

Eines Tages jedoch führte die Fürstin von Karkas Carnila Umaak ein Heer gen Süden um ihre Verbündeten in Oktland bei einer Revolte zu unterstützen. Und obgleich sie die Gerüchte kannte welche über das Schattengebirge kursierten wollte sie nicht den langen Weg darum nehmen.
Es heißt in der Ersten Nacht verschwanden 30 Mann spurlos, in der Zweiten gleich 100. Doch in der dritten Nacht führte die Fürstin die Wachsoldaten an und es begab sich, dass sie sich plötzlich eingezingelt sah von den Kreaturen, die die Bewohner rund um das Gebirge nur im Flüsterton Schattenwandler nannten. Erbost über die Angriffe auf ihre Mannen beschimpfte die Fürstin die Kreaturen und wollte sie erschlagen. Doch die Bestien warfen sich, bevor sie einen Streich vollführen konnten auf die Knie und gaben unterwürfige, gurgelnde Geräusche von sich.
Da erkannte die Fürsten was diese Wesen wirkich waren ... und das sie ihr das volle Gehorsam schenkten.

Die Revolte in Oktland wurde brutal nieder gerungen, ohne das ein einziger karkasischer Soldat zur Waffe greifen musste. Die Alte Geheimwaffe Demetaahrs, war zu ihrer Bestimmung zurück gekehrt .....

Verfasst: Mo 22. Nov 2010, 16:43
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